SUSPECT – Smash137 | Tilt | Pro176

3. Mai 2012
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Galerie Schöneck präsentiert
SUSPECT – Smash137 | Tilt | Pro176

Kuratiert von Beat Schöneck und Philipp Brogli (Artstübli/Artyou)

Vernissage: 01. Juni 2012 von 19–21 Uhr
Ausstellung: 02.06. – 23.06.2012

Öffnungszeiten: Do-Fr, 11–18 Uhr | Sa, 11–16 Uhr
(während der Art Basel auch am Sonntag, 17.6.2012, von 11–16 Uhr)

Galerie Schöneck
Burgstrasse 63
CH- 4125 Riehen/Basel
www.schoeneck.ch
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www.smash137.com


www.graffitilt.blogspot.com


www.pro176.com

BEAUTIFUL STRUGGLE – Smash137

3. Mai 2012
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Countdown Online-Vernissage
Speerstra Gallery

WAND GESUCHT – Artyou 2012

12. April 2012
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Für die bereits siebte Ausgabe der Artyou – Urbane Kunst Basel 2012 im September ist Artstübli auf der Suche nach freien, grossen Wandflächen/Hausfassaden in der Basler City/nahen Umgebung. Eine ausgewählte Wand soll von einem international bekannten Künstler im Vorfeld der Artyou bemalt werden.

Falls Du uns einen Tipp/Kontakt hast oder gar eine eigene Wand besitzt, welche es schon lange verdient hat verschönert zu werden, bitten wir Dich um Infos dazu. Merci für die Mithilfe!

www.artyou.ch

ARTYOU 2012 – Teaser an Grafik12

23. Februar 2012
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Artyou – Urbane Kunst Basel macht an der Grafik12 in Zürich mit einem frischen Teasermovie und einer exklusiven Postkarte auf den Ausstellungsevent im September 2012 aufmerksam.

Kaum eine andere Nation hat so viele gute visuelle Gestalter und einen so grossen visuellen Output wie die Schweiz. Was bislang fehlte, war eine Werkschau, die das aktuelle Schweizer Schaffen repräsentativ in seiner Breite und kreativen Vielfalt zeigt. Darum die Grafik12, die mit 100 Ausstellern auf Anhieb grösste Werkschau für Grafik und junge Kunst der Schweiz. 100 Grafiker, Illustratoren, Typografen, Comiczeichner und Künstler hat der künstlerische Leiter der Werkschau, der renommierte urban artist Harun “Shark” Dogan, mit seinem Co-Kurator Philipp Brogli (Gründer Artstübli), der etwa die Artyou in Basel veranstaltet, ausgewählt. Sie zeigen Arbeiten der letzten 12 Monate. Die Vorgabe war, ihre liebsten Arbeiten zu zeigen.

persoenlich.com
slanted.de
artyou.ch

ARTYOU – Urbane Kunst Basel 2012

2. Februar 2012
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Die Location für die etablierte Jahresausstellung «Artyou – Urbane Kunst Basel» präsentiert von Swatch ist wie im 2011 ein bewährter Ort: in der Halle des Ackermannshofes Basel, bekannt als ehemaliger Standort der Volksdruckerei. Inmitten von diesem einmaligen Ambiente zeigen junge, frische und talentierte Künstler/-innen vom 20. – 23. September ihre neuen Werke. Auch an der 7. «Artyou – Urbane Kunst Basel» erhalten die Besucher/-innen einen einzigartigen Querschnitt durchs aktuelle urbane Werkschaffen serviert. Zum zweiten Mal wird der Artyou Förderpreis verliehen: Eine Jury aus Kunst und Kultur prämiert eine oder einen der teilnehmenden Künstler. Der mit CHF 5000.– dotierte Preis zeichnet eine besonders frische und mutige ausgestellte Idee aus.

www.artyou.ch

GRAFIK12 – Werkschau für Grafik und junge Kunst

23. Dezember 2011
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Grafik12 – Werkschau für Grafik und junge Kunst
1. bis 4. März 2012, Maag EventHall, Zürich
Anmeldung unter: www.grafik12.ch
Anmeldefrist: 05. Februar 2012

Grafik Design hat in der Schweiz lange Tradition und ist heute lebendiger und vielseitiger denn je. Der präzise, aufs Wesentliche reduzierte Stil des 20. Jahrhunderts hat Gestalter auf der ganzen Welt inspiriert und hat bis dato nicht an Aktualität eingebüsst. Nicht irgendeine Schrift, sondern DIE Schrift schlechthin ist sogar nach unserem Land benannt. So verwundert es auch nicht, dass unter den weltweit besten Typografen viele Schweizer Namen zu finden sind.
Auch wenn man heutzutage längst nicht mehr von einem einheitlichen Schweizer Stil sprechen kann, so hat kaum eine andere Nation so viele gute visuelle Gestalter und einen so grossen visuellen Output wie die Schweiz.

Wie also sieht Schweizer “Grafik und junge Kunst” im Jahr 2012 aus?
 Mit der Werkschau Grafik12 wollen wir die momentanen Tendenzen in Grafik Design aufzeigen und die vielseitigen, neuen Ausdrucksformen dieser traditionsreichen Disziplin im Wandel einem breiten Publikum zugänglich machen.

Ziel ist es, dass sich die Grafik12 langfristig zur wichtigsten Schweizer Werkschau für visuelle Ausdrucksformen entwickelt. Sie soll gleichsam Werkschau sein und Plattform bieten, die es Gestaltern erlaubt, Anerkennung für ihre Arbeit wie auch Aufträge zu bekommen. Gleichzeitig soll die Werkschau Impulsgeber und Netzwerk für den Austausch zwischen Grafik Designern, Auftraggebern, Konsumenten, Vermittlern und Publikum sein.

Eingeladen an der Werkschau Grafik12 teilzunehmen, sind Grafiker, Illustratoren, Typografen, visuelle Gestalter und Künstler, die als Kreative alleine oder in einer Gemeinschaft in der Schweiz ihr Schaffen präsentieren möchten. Es können freie Arbeiten oder Auftragsarbeiten eingereicht werden. Wichtige Voraussetzung ist, dass die Arbeit im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 1. März 2012 entstanden ist, zum ersten Mal publiziert oder abgeschlossen wurde. Und dass sie gleichsam innovativ und von hoher Qualität ist.

Die künstlerische Leitung der Werkschau Grafik12 bildet ein dreiköpfiges Kuratorium unter der Leitung von Harun “Shark” Dogan, bestehend aus Stefan Jermann und Philipp Brogli. Unterstützt wird die künstlerische Leitung von einem Beirat bestehend aus Livia van Haren, Sarah Vetsch, Anka Wessely, Rémi Jaccard, Anna-Katarina Kiessling und Christian Erni. Administrative Projektleiterin von Seiten BLOFELD Entertainment als Veranstalterin ist Rebecca Kalina.

www.grafik12.ch

THE UNDERBELLY PROJECT – New York | Paris

9. Dezember 2011
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In 2009 PAC and Workhorse started a project in an abandoned subway station in New York City. Over the course of a year and a half they invited over 100 contemporary artists to leave their creative mark inside the station. Working illegally, the project aimed to document a cross section of contemporary art, free of the commercial restrictions of the traditional gallery environment. Once the project had come to an end, the entrance was sealed trapping the art inside and creating an ephemeral time capsule. The project received praise internationally, including a front-page article from The New York Times. The Underbelly Project is currently turning heads in Miami during Basel and SCOPE with an exhibition of brand new work from artists who participated in both the New York and Paris projects during Miami Art Basel and SCOPE.

More about The Underbelly Project…

WALLFLOWERS – Carhartt Gallery

24. November 2011
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Following «PUBLIC PROVOCATIONS», the new exhibition is opening on December 03rd, 2011 at the Carhartt Gallery, entitled «WALLFLOWERS». The exciting exhibition presents a new take on urbanism, creating the dynamic feel of the city in a new and unique setting. 10 International Artists will be creating art directly on the walls of the exhibition structures. The complexity and energy of this modern art form will be revealed in all its facets, bringing color to the drab gray of winter!

ARTISTS
C215 (F) / ETNIK (I) / GRITO (ES) / LUDO (F) / MCITY (PL) / MOSES & TAPS (DE) / REMED (F) / RIPO (USA) / SOZYONE (ES) / SWEETUNO (CH)

WALLFLOWERS / 03. DECEMBER – 28. APRIL 2012
Opening is on Saturday December 03, 2011 at 7pm / Many artists attending
OPENING TIMES Mon closed I Tue-Fri 2 – 6pm I Sat 12 – 6pm

carhartt-gallery.com

ARTSTÜBLI – Swiss Urban Gallery

20. Oktober 2011
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In Zukunft wird die junge richtungsweisende Kunstform der “Urban Art” stärker mit dem weltweiten Kunstmarkt verschmelzen und an Beachtung gewinnen. Die Swiss Urban Gallery kann sich über ein wachsendes Netzwerk der urbanen Schweizer Grafikszene erfreuen. Von Artstübli ausgewählte Künstler bieten in der entsprechenden Rubrik Qualitativ hochstehende Arbeiten und Werke an. Nebst Originalen legen wir den Fokus auf hochwertig produzierte und limitierte Prints. Die Gallery wächst stetig mit neuen Talenten.

swissurbangallery.com

KUNST, IN DIE ECKE GEMACHT – von Daniel Morgenthaler

6. Oktober 2011
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Ein Schnitz Malerei gefällig? Statt mit Mozzarella und Tomaten ist das Produkt, das man beim Berner Kunstprojekt Artacks in einer Pizzaschachtel mitnimmt, mit Filzstift und Sprühfarbe belegt. Die Kuratorengruppe lädt nämlich Künstler ein, vor Publikum eine weisse Wand zu gestalten. Gefällt einem ein Stück besonders, kann man es für 50 Franken kaufen und in der Fastfood-Box nach Hause nehmen. Ab heute Abend passiert dieser Mitnehm-Augenschmaus auch in Basel: Anlässlich von Artyou, der seit sechs Jahren alljährlich stattfindenen Basler Ausstellung für urbane Kunst. Nachdem der von Philipp Brogli und Beat Schöneck organisierte Anlass 2010 in die Satisfactory ausweichen musste, kommt ihm dieses Jahr die Ehre zu, als erste Veranstaltung den umgebauten Ackermannshof einzunehmen. Street-Art ist nicht gleich Graffito Ein durchaus urbaner Rahmen also. Doch was muss man sich eigentlich unter Urban Art vorstellen? Bestimmt nicht den Städtebau. «Urban Art ist ein Überbegriff für verschiedene Genres wie Street-Art oder Graffiti was übrigens absolut nicht dasselbe ist», erklärt es Organisator Philipp Brogli.

Vielleicht ist die Pizzaschachtel kein schlechtes Bild für ein Kunstgenre, das mit Künstlern wie dem Briten Banksy vor wenigen Jahren einen Boom, inklusive spektakulären Markterfolgen, erlebte. Gerade die flache Wegwerfbox ist ein durch und durch städtisches Objekt, das den einsamen, kochunfähigen Yuppie das heisst ja auch Young Urban Professional ebenso entlarvt, wie sie jede hungrige WG adelt. Urbane Kunst vermeidet nicht die Schattenseiten der Stadt. Vielmehr versteckt sie sich in ihnen, um unentdeckt produzieren zu können. Um Kunst quasi in die Ecke machen zu können. Obwohl: Den Ruch des Illegalen hat die Urban Art teilweise abgelegt. Sprayerlegenden wie der Basler Smash 137 «er gehört bei Artyou seit 2006 fast zum Inventar», so Brogli malen heute sogar mit Aquarell auf Papier. Auch wenn das Resultat nach wie vor an einer Graffitioptik orientiert ist, wie sich im Ackermannshof zeigt. Farbe und Unterlage könnten nicht verschiedener sein von Sprühlack und Beton.

Ebenfalls von der Strasse auf die Leinwand hat sich Fafa bewegt. Zwar malt der aus Sevilla stammende Künstler nach wie vor Graffitimotive, allerdings verwendet er dafür jetzt Acrylfarben und nimmt neu auch die Sprayer selbst mit ins fast fotorealistische Bild. Während Banksys Arbeiten mühevoll aus den Mauern gebrochen werden mussten, um zu Fantasiepreisen versteigert zu werden, nimmt Fafa das Herausreissen aus dem Kontext vorweg und macht aus Graffiti gleich ein besser vermarktbares Gut. Der ursprünglich immer subversive Akt des Sprayens wird hier quasi musealisiert. Wie das portionenweise Veräussern von Malerei in der Pizzaschachtel entbehrt das natürlich nicht einer gewissen marktkritischen Ironie. Genauso wie Alexander Becherers Skulptur aus verschiedenen Materialien, bei der ein Kopf ganz buchstäblich und plastisch vollgedröhnt ist mit den Logos verschiedener Marken von UBS bis Nike.

Ebenfalls latent subversiv sind Thierry Furgers Arbeiten auf Alu: Er sprayt zwar noch, entfernt dann aber die Farbe teilweise wieder gerade so, wie es der städtische Reinigungsbeamte mit Graffiti auf öffentlichen Mauern tut. Dadurch entstehen fast schon wieder sanfte Bilder, die nichts mehr von der Widerstandsfähigkeit von Kunst auf offener Strasse haben. Muss man der urbanen Kunst, gemessen am jährlichen Basler Gradmesser Artyou, also vorwerfen, dass sie weich geworden ist, kompromissbereit
und nur noch in marktgerechten Stücklein daherkommt, sauber verpackt in der Kartonbox?

Erstens müsste man das ihrer grossen Schwester, der herkömmlichen bildenden Kunst, noch fast mehr vorhalten. Und zweitens hatten Vertreter der Urban Art noch nie Berührungsängste, was den Markt anbelangt. Reto Ehrbar aus Zürich, der etwa ein Jesus-Porträt aus Plexiglas nach Basel bringt, führt auch ein sehr erfolgreiches Grafikbüro. Und der Künstler Tilt gestaltete beispielsweise eine der Uhren einer neuen Swatch-Kollektion, die Swatch, die Hauptsponsorin des Anlasses, an der Artyou vorstellt.

Man kann sich höchstens fragen, ob das Label Kunst dieser Art von Produktion überhaupt wirklich guttut. Klar, es geht mit dieser Klassifizierung auch um eine Anerkennung der Virtuosität im Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln: Die Kugelschreiberzeichnungen von Claude Luethi etwa er zeigt eine ganze Musiktruppe mit Tierköpfen zeugen von furioser Präzision
und handwerklicher Finesse. Und doch setzt man sich mit der Bezeichnung «Kunst» gleich einen Rattenschwanz an historischen Bedeutungen und ökonomischen Konsequenzen an, der nicht jede Arbeit weiterbringt. Die Unterschiede zur klassischen bildenden Kunst liegen auf der Hand. Während diese oft im Rahmen an der Wand hängt, können die Arbeiten der Artacks-Künstler eben in der Pizzaschachtel weggetragen werden. So kommen sie besser in der Stadt herum - wie es sich für urbane Kunst gehört.

Basler Zeitung Kultur, vom 08.09.11

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